FMCW-Radar misst Distanz, Geschwindigkeit und winzige Mikrobewegungen durch Frequenzmodulation und Auswertung von Laufzeitdifferenzen. In Küche und Bad ermöglicht es Präsenz- und Gestenerkennung auch bei Dampf, schlechtem Licht oder verdeckten Winkeln. Dank geringer Auflösung zu Körpermerkmalen bleibt die Identität verborgen, während lokale Algorithmen Muster wie „Annäherung an Herd“ oder „langes regungsloses Verweilen“ auswerten. Beamforming und Mehrantennen verbessern Robustheit, und kurze, gepulste Aktivierung minimiert Energieverbrauch ohne kontinuierliches Scannen.
PIR-Sensoren registrieren Änderungen der Wärmestrahlung, ideal für einfache Präsenzsignale bei geringer Leistungsaufnahme. In Kombination mit Thermosensoren lassen sich Aufheizmuster von Geräten, Temperaturabfälle nach dem Duschen oder Zugluftreaktionen erkennen. Sie liefern keine Bilder, sondern Bewegungskontraste und Trends. Herausforderungen wie direkte Sonneneinstrahlung oder Wärmestau werden durch geeignete Positionierung, Fresnel-Optiken und algorithmische Filter adressiert. Das Ergebnis sind stabile, interpretierbare Signale, die für Licht-, Lüftungs- oder Sicherheitslogik genügen, ohne persönliche Details preiszugeben.